Balkanländer

Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Serbien, Slowenien, Rumänien


Bulgarien (BG)

  • Hauptstadt: Sofia
  • Einwohner:   6.951.482 (Dez. 2019)
  • Währung: Bulgarische Lewa (1 = 1,96 BGN, Kurs Feb. 2021)
  • Grenzen zu: Rumänien, Serbien, Nordmazedonien, Griechenland, Türkei
  • Besuchte Städte: Balchik, Burgas, Kawarna, Ljubimez, Plovdiv, Russe, Widin

Bulgarien, mehr als günstiger Massen - und Ballermanntourismuss der Schwarzmeerküste...

2017 sind wir der Donau gefolgt und waren eine längere Zeit in dem schönen Land. 2018 und 2019 sind wir jeweils noch einmal durchgereist und hatten mehrere Übernachtungsstationen.

Rundum sind die Bulgaren sehr gastfreundschaftlich und herzlich, besonders in den ländlichen Gegenden. Alte Plattenbauten prägen die zwar Stadtbilder und die Straßenverhältnisse sind nicht immer die Besten, wir nennen es Ostblockcharme. Die kleinen Ortschaften wirken nicht selten verwaist und verlassen. Die Landflucht macht sich bemerkbar. Viele Einwohner, vor Allem junge Leute kehren dem Land den Rücken weil sie einfach keine Perspektiven haben. Innerhalb von 30 Jahren hat das Land 30% seiner Einwohner verloren. In manchen Ecken aber tut sich was und ein gewisser Aufbau ist erkennbar, wie z.B. in Plovdiv, der Kulturhauptstadt 2019.


Kroatien (HR)

  • Hauptstadt: Zagreb
  • Einwohner: 4.190.669 (2016)
  • Währung: Kroatische Kuna (1 = 7,56 Kn, Kurs Feb.2021)
  • Grenzen zu: Slowenien, Bosnien-Herzgowina, Ungarn, Serbien, Montenegro
  • Besuchte Städte: Umag, Zengg, Ilok, Karlovac

Kroatien, nicht zu Unrecht, Perle des Balkans...

Mit seiner langen Mittelmeerküste ist es natürlich das Topp-Reiseziel! Unsere bisher besuchten Küstenstädtchen sind Umag und Zengg. Etwas ganz Besonderes für Motorradfahrer ist die Adria-Magistrale, sie soll eine der schönsten Küstenstraßen der Welt sein. Den Teil, den wir gefahren sind, ist wirklich traumhaft. Die Straßen sind in einem guten bis sehr gutem Zusatnd, auch die Nebenstrecken lassen sich angenehm fahren.

Die bekannten Nationalparks Plitvicer Seen und Krka sind trotz starkem Touristenansturm sehr sehenswert.

Die Kroaten sind fast überall sehr nett, hilfsbereit und gastfreundlich.


Serbien (SRB)

  • Hauptstadt: Belgrad
  • Einwohner: 7.057.666 (2016)
  • Währung:  Serbische Dinar (1 = 118,28 Din, Kurs Feb. 2021)
  • Grenzen zu: Ungarn, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, (Kosovo), Nordmazedonien, Bulgarien, Rumänien
  • Besuchte Städte: Cacak, Dimitrovgrad, Nis, Sabac,

Serbien, unser kleiner Geheimtipp...

Da dem Land eine Küste fehlt, ist es für Viele uninteressant und man trifft wenig Touristen.  Serbien, alleiniger Rechtsnachfolger des ehemaligen Jugoslawiens ist weiterhin EU-Anwärter, die Verhandlungen stocken wegen Korruptionvorwürfen und Nichtanerkennung des Kosovos.

Die Straßen sind in einem guten Zustand und wenn man will, kann man zügig voran kommen. Aber Achtung: wer im Sommer auf dem Autoput (Autobahn) unterwegs sein will, muss mit einem hohen Verkehrsaufkommen Richtung Türkei rechnen.

Auch für uns diente das Land stets der Durchreise. Mehrere Kleinstädte waren unsere Anlaufpunkte, vor Allem aber hat es uns Nis angetan, eine sympatische Stadt mit jährlichen Jazzfestival, dem "Nisville".

Auf alle Fälle ist Serbien ein Besuch wert, mit netten, freundlichen Menschen


Rumänien (RO)

  • Hauptstadt: Bukarest
  • Einwohner: 20.121.641(Okt. 2011)
  • Währung: Rumänische Lei (1 = 4,88 RON, Kurs Feb. 2021)
  • Grenzen zu: Bulgarien, Serbien, Ungarn, Republik Moldau, Ukraine
    Besuchte Städte: Karansebec, Craiova

Rumänien sehr beliebt bei Bikern....

Und das sicher zurecht. Nicht durch die schon im Sozialismus bekannte Schwarzmeerküste mit dem Donaudelta, sondern landschaftlich und fahrtechnisch sind die Karparten besonders für Motorradfahrer sehr reizvoll. Wir haben die Karpaten auf unserer Donaureise 2017 nur gestriffen und waren vorwiegend im Süden unterwegs, wo der Fluss die Grenze zu Bulgarien bildet.

Die Straßen sind meis gut ausgebaut, aber Nebenstrecken weisen so manche Defizite auf.

Manche Dörfer wirken - wie in Bulgarien - arm. Auch hier hat die sozialistische Architektur ihre Spuren hinterlassen, besonders in touristenarmen Gegenden.  Dafür trifft man Herzlichkeit und Freundlichkeit.

Um mehr zu berichten,  war die Zeit für uns in Rumänien einfach zu kurz.


Zusammenfassend können wir sagen, dass uns der Aufenthalt in allen von uns besuchten Balkanländern gut gefallen hat. Wir hatten in keinem Schwierigkeiten. Die Einreise, auch in die Nicht-EU-Länder Bosnien-Herzegowina und Serbien war stets problemlos.

 

Über Länder wie Slowenien oder Bosnien-Herzegowina können wir wenig berichten, dort waren wir jeweils nur für eine Nacht, daher sind nicht hier nicht aufgeführt. In Bosnien-Herzegowina hat es uns besonders gut gefallen, das steht mit ganz oben auf der Wunschliste, der von uns noch zu bereisenden Ländern.

 

Das Tankstellennetz ist überall gut ausgebaut.

 

Das Frühstück ist eher herzhaft, Wurst, Käse, dazu Weißbrot, mal Obst, mal Ei, mal alles und manchmal auch Marmelade. Also alles, was der Frühstücker braucht, nur beim Kaffee haperts, der ist oft Instant.

Die Küche ist in allen Balkanländern ähnlich, meist sehr deftig und fleischlastig. Wer Fastfood und Pizza sucht, wird auch fündig.

und Vegetarier können ebenfalls auf ihre Kosten kommen.

Was wir auf dem gesamten Balkan lieben, ist, dass man sich überall am Wegesrand mit frischen Obst und Gemüse eindecken, das meist privat angebaut und verkauft wird!



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