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Türkei Teil 4 von Malatya bis Kappadokien


Kappadokien, ein ganz besonderer Ort und ein Schrecken mit gutem Ausgang


Morgens bei der Abfahrt in Malatya ist die Welt noch in Ordnung. Für die über 400km lange Strecke bis Göreme in Kappadokien catern wir eine Menge Wasser, denn wenn es so heiß wird wie gestern, ist das ganz besonders wichtig. Auch deswegen fahren wir früher los als üblich. Es geht immer geradeaus und das monotone Surren des Motors wirkt leicht einlullend bei ständig gleicher Geschwindigkeit ohne Besonderheiten. Auf der langweiligen Strecke muss man deswegen immer sehr konzentriert bleiben! Die Route ist nicht gerade ein Motorradfahrerparadies.

Bei eine Pause an einer Tankstelle finden wir etwas Abwechselung. Oft sind Tankstellen  - das Tankstellennetz ist übrigens gut ausgebaut - wie kleine Rastplätze, wo man oft kleine, überdachte und schattenspendende Rastmöglichkeiten mit Tisch und Bank findet, herumliegender Müll inklusive. Wir verzehren das letzte Obst des netten. älteren, deutsch sprechenden Herrn von gestern, an den wir uns wahrscheinlich immer erinnern werden. Dann noch ein Eis aus der Truhe und wir fühlen uns gut. Weiter geht es.

Wir kommen ohne besonderen Vorkommnisse gut durch und ganz so heiß wie gestern fühlt es sich gar nicht an.

Kappadokien ist in Sicht, in Avanos biegen wir Richtung Göreme ab und dann kommt, was mir in meiner dreißig jährigen Motorradfahrererfahrung noch nie passiert ist:

In einem Augenblick der Unachtsamkeit...

Mein Mann bremst vor einem sogenannten Bump stark ab, (das sind diese Huppel auf der Straße, die es hier und überall auf der Welt oft gibt. Sie sind dazu da, das man nicht zu schnell fährt und die man, egal ob mit PKW, LKW oder eben wie wir mit dem Motorrad nur im Schritttempo überfahren kann) Eigentlich fahren wir immer versetzt und meistens mit genügend Abstand. Ich habe keine Ahnung, warum ich dieses Mal nicht so fahre...

Es knallt, ich spüre den Aufprall und merke noch wie ich mit dem Hinterreifen weg rutsche. Ich verliere die Orientierung! Alles dreht sich um mich herum. Ein einziger Gedanke kommt mir in den Kopf:  "Jetzt ist alles aus!"... Und dann? ... Nichts!...Alles ist schwarz vor meinen Augen! Wie lange dieser Zustand angehalten hat, weiß ich nicht mehr.  Als ich meine Augen öffne - zumindest kann ich sie öffnen - stehen eine Menge Menschen um mich rum. Ich will hoch, doch jemand drückt mich zu Boden. Ich liege im Staub, meine über 200 kg schwere Sally auf meinem Fuß. Schmerz spüre ich keinen! Meinen Helm habe ich noch auf und jemand legt mir behutsam etwas Weiches unter meinen Nacken, zumindest habe ich etwas weiches, vielleicht ein Tuch oder eine Jacke unter meinen Kopf. Ich bin bei mir und kann denken! Aber wo ist mein Mann? W O  I S T  M E I N  M A N N ??? Sekunden der Ahnungslosigkeit lassen dicke Kullertränen aus meinen Augen in meinen Helm fließen. Ist er verletzt??? Durch meine Schuld???... Doch dann erkenne ich seine gelbe Warnweste und höre seine Stimme. Meine Gedanken kennen momentan nur ein Wort : "Danke!" Er scheint unversehrt zu sein!  - ER IST UNVERSEHRT - denn er gibt Anweisungen und hebt meine Sally mit Hilfe eines anderen Mannes endlich von meinem Fuß! Später erfahre ich, dass er sich nach dem Aufprall fangen konnte und nicht einmal umgekippt ist! Dann hatte ich gar keine so große Geschwindigkeit drauf,  wie ich dachte.

So langsam kann ich wieder klare Gedanken fassen. Passiert ist passiert, ich kann nichts ungeschehen machen! Ich liege weiterhin im Staub, die Sonne scheint unerbittlich auf mich und meine Motorradkombi und ich schwitze wie verrückt... aber... Ich bin unverletzt! Ich nehme meinen Helm ab und weine noch immer. Mit meinem staubigen Handschuh wische ich mir durch meine staubiges, verschwitztes Gesicht. Jemand fasst mich ganz sanft an. Ich will aufstehen, aber ich werde weiterhin zu Boden gedrückt,  Eine junge Frau in einem gelben T-Shirt kühlt mit Wasser meine Hand, meinen Hals und meinen Nacken. Das tut so gut! Sie spricht sanft zu mir, aber ich verstehe leider nichts. Dann höre ich wieder meinen Mann! "Schatz, Schatz, alles in Ordnung, alles ist gut". Und ich: Ich höre mich selbst sagen - ich glaube, ich weine immer noch - :" Alles ist meine Schuld!"

Endlich darf ich aufstehen, man hilft mir hoch und ich nehme Platz auf einer Bordsteinkante im Schatten. Mein Bein samt Fuß tut etwas weh, der Ellbogen auch . Polizei ist mittlerweile auch eingetroffen, man bedeutet mir, dass auch eine Ambulanz unterwegs ist! ... Die brauche ich doch aber gar nicht! Ein Polizist hält mir so ein Röhrchen vor den Mund! Alkoholtest! Ich soll pusten! Witzig!... In einem Land, wo es fast unmöglich ist, einen Tropfen Alkohol zu bekommen, macht man einen Alkoholtest mit mir, nachmittags um 15.00 Uhr! Wenn es weiter nichts ist! Bitte, gerne! Ein wenig Humor habe ich bereits wieder erlangt und Leben kehrt endlich wieder zurück in meinen Körper. Die Polizei will etwas von uns, aber wir verstehen nichts! Mein Mann fragt in die Runde: "Spricht jemand Deutsch oder Englisch?" Man holt Murat vom Teppichgeschäft gegenüber, ein junger Mann in tadellos sitzenden, beigen Anzug, auf der Nase eine Markensonnenbrille. Er spricht gut Deutsch und dolmetscht. Mittlerweile ist auch die Ambulanz da und die will mich ins nächste Krankenhaus bringen. Oberflächlich stellen sie fest, dass mir nichts Schlimmes passiert ist! Nein, ich brauche kein Krankenhaus! Auf keinen Fall! Mir geht es gut! Mein lieber Mann schaut mir besorgt in die Augen: "Besser ist das! Nur zur Vorsicht!" ... Obwohl, das wäre auch mal eine neue, interessante Erfahrung: Ich in einem türkischen Krankenhaus!... Haha, ein wenig kann ich schon wieder selbst in mich hineinschmunzeln!  Aber ich kann auch resolut werden: Nein, auf keinen Fall!"

Wir einigen uns darauf, dass ich mich ins gebuchte Hotel bringen lasse und falls es mir schlecht gehen sollte, ich die überall übliche 112 rufe. Das verspreche ich meinem Mann, der so ganz nebenbei alles andere managt und auch die durch den Aufprall herumfliegenden Sachen aufsammelt. Ein Koffer ist ganz hinüber und der Inhalt hat sich auf der Straße ausgebreitet.

Die Menschtraube löst sich langsam auf. Bert versucht, Sally, wieder zum Laufen zu bringen und. Sie schnauft ein wenig, springt aber nach  3 Versuchen wieder tadellos an. Ein Blinker ist kaputt, der Scheinwerfer vorne hat sich aus der Halterung gelöst (hoffentlich keine große Sache!?), eine Fußraste verbogen, ein paar Kratzer an der Verkleidung, der Koffer... sonst nichts! Und Harry??? Der ist so robust außer einem verbogenen Nummernschild at er gar nichts! 

Wir einigen uns, dass ich mit einem Taxi zum Hotel gebracht werde, Bert mit Harry hinterher fährt, dann mit dem Taxi zurück fährt und meine gute, alte Sally holt. Murat ist weiterhin zur Stelle und bietet seine Hilfe an, die Polizei ist samt Ambulanz auch zum Glück abgerückt.

Ich fühle mich in einem Vakuum. Das Taxi kommt, ich werde hinein verfrachtet und... habe vielleicht einen kleinen Schock.

Mein Bert managt alles, Einchecken, die Motorräder.

Konfus stehe ich in unserem Zimmer im "Mystery Cave Hotel". Erst einmal eine Dusche nehmen. Der Staub sitzt in allen Poren meines Körpers. So richtig fassen kann ich nicht, was da eben passiert ist. Schlimm ist, dass ich selbst Schuld an diesem Desaster bin. Auf der anderen Seite aber bin ich sehr froh, dass kein größerer Schaden entstanden ist oder gar andere Menschen zu Schaden gekommen sind ...Die Worte "hätte", "wäre" helfen also nicht weiter. Passiert ist passiert und ich kann nichts ungeschehen machen! Mein Mann nimmt mich mit den Worten in den Arm: "Es ist nichts passiert! Wir sind unversehrt, niemand hat einen Schaden davon getragen, die Motorräder laufen!" "Es ist nichts passiert!"

Die Nacht ist zwar etwas unruhig in unserem "Mystery Cave Hotel", meine rechte Seite schmerzt ein wenig und ich habe Kopfschmerzen, aber ich kann ein wenig schlafen.

Mir/uns ist wirklich nichts passiert, erstaunlich.... wirklich  NICHTS!!! So dankbar bin ich dafür, das kann ich nicht in Worte fassen!

Wie heißt es doch so schön: "Hinfallen, Aufstehen, Krone richten  und weiter machen!" Aber ich habe doch gar keine Krone, die ich richten könnte!

Also dann einfach nur: WIR machen weiter!

Am nächsten Morgen scheint die Sonne, als wolle auch sie uns sagen: "Es ist nichts passiert!"

Wir müssen aber doch so Einiges richten und organisieren.

Während ich mich ausruhen und ein wenig über meinen dicken Fuß, dem blauen oder vielmehr den in allen Lilablautönen schillernden Fleck an Arm und Bein jammern darf, macht sich mein lieber Mann an die Arbeit. 

Wir haben so ein Höhlenzimmer wie überall und typisch für Kappadokien in einem kleinen Hotel gebucht. Der Inhaber und seine Mitarbeiter helfen uns gerne. Sally können wir sogar direkt vor unserem Zimmer im Schatten parken. Ich bin so was von erstaunt, wie mein lieber Bert mit gekonnten Handgriffen das Motorrad auseinander nimmt, alles wieder zusammenfügt und ich am Ende des Tages wieder eine gangbare Sally habe. Der Blinker funktioniert - ohne  orangene Kappe - , die Fußraste ist gerade gebogen und das Sorgenkind Scheinwerfer findet sich auch wieder in seiner ursprünglichen Halterung wieder. Selbst der Koffer ist, dank Kabelbinder so geflickt, dass  er wieder in die Halterungen passt. Noch ein "Final Check", alles passt! 

Ich bin stolz auf meinen lieben Mann!

Eigentlich sollen wir beim Polizeirevier in Avanos ein Protokoll abholen. Dort aber rät man uns, darauf zu verzichten, es könnte vielleicht Komplikationen bei der Ausreise geben. Natürlich, das tun wir, es ist ja niemand anderes beteiligt gewesen als wir. Die Polizisten sind sehr freundlich und zuvorkommend, laden uns zum Cay ein. Ein kleines Gespräch entwickelt sich mit dem Officer, der mir den Alkoholtest abgenommen hat. Er heißt Memduh und er liebt Motorräder.

Alles ist jetzt okay und wir können unser Touristenprogramm absolvieren, einfach einen Tag später ! 

Der Schock ist halbwegs verwunden und wir können uns auf ein Programm der besonderen Art einlassen.

Kappadokien, die Landschaft in Zentralanatolien und seinem Zentrum Göreme mit seiner einzigartigen Höhlenarchitektur aus Tuffgestein, soll eines der großen Highlights auf unserer Reise sein! In Millionen von Jahren bildeten sich durch Vuklanausbrüche und Wasserläufen diese einzigartigen Formen. Die ersten Christen siedelten dort, bauten Kirchen und Wohnanlagen hinein. Sie boten richtigen "Komfort",  im Sommer war es kühl und im Winter warm.

Göreme, wie kann es anders sein, ist ein hochtouristischer Ort. Überall dort, wo es besonders schön ist, treibt es die Menschen hin. Es scheint so, die Stadt ist voll aber nicht so voll, als könne man sich nicht aus dem Weg gehen. Vor Corona sah das wahrscheinlich anders aus. Überall gibt es noch freie Unterkünfte jetzt in der Hochsaison.  Auf den Fotos vom Buchungsportal sieht eins schöner aus als das andere. Die Auswahl ist nicht leicht und ist dann letztendlich auf das auf das " Mysterious Cave Suites" gefallen. Wie schon gesagt, die Mitarbeiter sind sehr freundlich und hilfsbereit, auch unser Zimmer ist auf den ersten Blick so schön wie auf den Fotos. Schaut man genauer hin, findet sich das oft für unsere Augen übliche Bild: abgerissene Steckdosen und leicht schmuddelig. Ich finde ein angebrochenes Duschgeldöschen in der Duschkabine und ein nicht geputzter Spiegel weist daraufhin, dass hier nur so oberflächlich sauber gemacht wurde, ein klappriger Kleiderschrank mit kaputten Bügeln. Natürlich ist es in unserer "Cave" feucht, muffig und dunkel, eine Höhle halt! Darauf waren wir eingestellt. Teile des rauen Putzes, die einen "Shabby" Charakter nach empfunden werden sollen, bröseln überall von den Wänden ab. Trotzdem macht diese Unterkunft ein Hotelerlebnis der besonderen Art.

Was wäre Kappadokien ohne eine Ballonfahrt? Jeder kennt diese vielen Fotos und Bilder mit den bunten Ballons, die dem Sonnenaufgang entgegen schweben. Sieht das in Wirklichkeit so faszinierend aus? Wir buchen eine solche und sind sehr gespannt.

Die Nacht ist kurz. Um 3.30 Uhr weckt uns unser Wecker. Um 4.00 Uhr sollen wir abgeholt werden und wie es sich nach guter Manier gehört, sitzen wir um 3.55 Uhr an der Rezeption. Der Transporter kommt um 4.25 Uhr, wir steigen dazu... einige Franzosen, Russen, Türken und wir als einzige Deutsche. Es soll noch einige Zeit vergehen - im Warten sind wir groß - bis wir gegen Kurz vor Sechs endlich unseren Korb besteigen. Der Pilot gibt und noch einige Verhaltensregeln in Englisch an die Hand und dann: Wir heben mit unzähligen anderen Ballons ab. Wir steigen höher und höher. Die Tupfen aus Tuffgestein werden kleiner. Wir schweben durch die Landschaft Kappadokiens. Nur der Brenner ist laut zu hören und er gibt Töne wie eine Dampflok von sich. Aber auch die "Aaaahs" und Ohhhhs" der staunenden Mitreisenden hallen aus dem Korb, hier scheint es nur eine gemeinsame Sprache zu geben! 

Mal geht es höher, mal tiefer, wir sinken ab in die tiefen Schluchten, schrabben an Felsen vorbei, dann geht es wieder hoch, unsere maximale höhe ist 900 m. Irgendwann geht die Sonne auf und steigt für diesen Tag über die Tuffgesteine in die Höhe und taucht die Felsen in gleißendes Gelblicht. Wir hängen unseren Gedanken nach. Etwas Schöneres gibt es wohl kaum!

Nach einer Stunde landen wir punktgenau auf einem eigens für diese Ballonkörbe konstruierten Hänger, ganz sanft ohne Wackelei, Applaus ist dem Piloten garantiert. Für alle Insassen gibt es noch eine Taufe mit einem Champagner nachempfundenen Getränk  - ein aromatisiertes mit Erdbeergeschmack verfeinertes Süßgetränk - ! Dann erhalten wir noch die obligatorische Urkunde und steigen um in unseren Bus, der uns direkt vor der Hoteltür absetzt.

Ganz beseelt frühstücken wir. Dieses Ereignis müssen wir erst einmal verdauen!

Wir gönnen uns noch eine Mütze voll Schlaf in unserem klammen, warmen, stickigen Höhlenzimmer, in dem der wunderschön nachempfundene Putz von den Wänden bröselt.

Ausgeruht geht es zum Göreme Freilichtmuseum. Die knapp 3 km bis dorthin gehen wir eisern, trotz der enormen Hitze  im Schneckentempo zu Fuß! Hier finden wir einen Einblick in das damalige Höhlenleben !  Sehr beeindruckend, was die ersten Menschen, die ersten Christen hier erbauten!

Für den Rückweg gönnen wir uns dann doch ein Taxi und essen verhältnismäßig teuer in einem der zahlreichen Touristenrestaurants. Wie das war, brauche ich wohl nicht zu beschreiben! Schade, dass man in den meisten Touristenhotspots rund um den Globus mit überteuerten Preisen  und schlechter Qualität abgespeist wird. Das soll nicht heißen, dass wir dort nicht gerne etwas mehr bezahlen wollen, aber im Verhältnis sollte doch bitte alles stehen!

Zum beliebten Sunsetpoint von Göreme ist es von unserem Mysterious Cave Suites nicht weit. Diesen besonderen Sonnenuntergang konnte ich gestern noch nicht so richtig genießen, darum heute noch einmal!  Wir finden einen guten Platz auf einem kleinen Mauervorsprung. Eine Dose Bier in der Hand und die Kamera gezückt, werden wir mit einem einzigartigen Spektakel, die uns Frau Sonne beschert, belohnt!

Den Abend lassen wir bei lauen Temperaturen auf der Hotelterrasse ausklingen. So nebenbei bemerken wir, wozu die im Boden eingelassene Eisenklappe dient, über die wir uns schon gewundert haben. Sie steht gerade offen und bietet einen Blick hinein in einen schwarzen Keller und unser Vermieter sieht aus wie der Heizer einer Dampflok als er über die klapprige Treppe mit einem Ruß gefärbten Gesicht nach oben kommt. Er erzählt uns, dass seine Heizanlage nicht funktionieren will. Warmwasser für die Hotelzimmer! Aus dem Schornstein neben der Terrasse raucht es schon seit Tagen schwarzen Qualm. Geheizt wird hier nicht mit umweltfreundlichen Pallets , nein auch nicht mit Gas oder für uns umweltschädlichem Öl! Nein! Hier gibt es eine Heizanlage für ein Hotel, die mit Kohle betrieben wird! Ja, mit Kohle! Also, eine Anlage, die so richtig uralt ist! Bei uns wäre so etwas schon seit mindestens 20 Jahren still gelegt! Die Frage wie hier das Ökosystem funktioniert oder gar kaputt gemacht wird, bleibt natürlich offen und das zu beurteilen steht mir nicht zu. Schließlich sind auch wir ein Teil dieses Massentourismus!

Ich aber verabschiede mich bewusst und dankbar von diesem ganz besonderen Tag! WIR verabschieden uns bewusst und dankbar von diesem ganz besonderen Tag inklusive kleiner Abschweife in die Umweltproblematik Kappadokiens (oder des gesamten Landes?)

Von Kappadokien verabschieden wir uns Morgen, dass für uns, sicher viel mehr als für andere Touristen,  zu einem ganz persönlichen und besonderen Highlight wurde!

Ich danke allen, die mir in dieser besonderen Situation geholfen haben. Leider sind diese Menschen für mich namenlos! Ich würde sonst etwas darum geben, die Frau im gelben T-Shirt ausfindig zu machen und sie einmal ganz fest umarmen zu dürfen! Auch ganz lieben Dank der Polizei - trotz Alkoholtest -  und den Mitarbeitern der Ambulanz von Avanos.

Und Murat, großen Dank für deine Dolmetscherarbeit und Hilfeleistung! 

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Kommentare: 4
  • #1

    Gabi Stets (Freitag, 03 September 2021 22:02)

    Hallo ihr Lieben
    Da habt ihr ja wieder ein richtiges Abenteuer durchgestanden. Ich habe eben beim lesen richtig mitgefiebert und mir war ganz flau. Es ist so schön zu lesen das ihr Hilfe hattet und es euch gut geht. Denn das ist das wichtigste. Pasdt weiterhin gut auf euch auf. Liebe Grüße aus Bülten

  • #2

    H. (Samstag, 04 September 2021 07:40)

    ...es ist nichts passiert...
    Zum Glück

  • #3

    Christian Hammann (Sonntag, 05 September 2021 19:00)

    Habe ich einen Schreck bekommen, aber die Schutzengel waren ja da. Das ist die Hauptsache, das dir und Bert nichts passiert ist....

  • #4

    Sabine (Dienstag, 07 September 2021 09:50)

    Ach alles ist gut ausgegangen. Ich habe den Bericht mit Unterbrechungen lesen müssen, so nahe ging er mir! Es tut gut zu lesen, dass es überall hilfsbereite Menschen gibt! LG und bis bald

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